Die Bundestagswahl rückt näher und der Wahlkampf geht nun in die heiße Phase. Die Performance in den sozialen Netzwerken spielt dabei für den Ausgang eine bedeutende Rolle, denn hier geht es beinahe stündlich um die Gunst der Wähler. Storyclash beobachtet alle Parteien und die wichtigsten Medien des Landes und liefert ein wöchentliches Stimmungsbarometer, wie Deutschland in den sozialen Netzwerken über die Parteien und deren Spitzenkandidaten denkt.

Als Social Media Interaktionen werden dabei alle Likes, Shares, Kommentare oder sonstige Reaktionen auf ein öffentliches Posting auf Facebook, Instagram oder Twitter zusammengefasst. Berücksichtigt werden bei der Analyse stets die einzelnen Parteien und deren Spitzenkandidaten, die laut aktuellen Prognosen die 5 Prozent Hürde überwinden werden sowie eine öffentliche Facebook Seite betreiben.

Wir weisen darauf hin, dass es sich nicht bei allen Interaktionen um wahlberechtigte Personen handeln muss.

Das Storyclash Stimmungsbarometer

Storyclash hat knapp 3 Millionen Social Media Interaktionen ausgewertet, die seit Anfang Juli (KW 27 bis KW 32) zustandegekommen sind. Nachfolgende Grafik zeigt diese Social Media Interaktionen der Spitzenkandidaten und Top-Parteien im Zeitverlauf, wobei deren Social Web Auftritte jeweils gruppiert dargestellt werden. Die stark abfallende Kurve bei der CDU/CSU ist vor allen Dingen auf den Urlaub von Spitzenkandidatin Angela Merkel zurückzuführen, welche in der Woche vom 31. Juli bis zum 6. August (KW 31) keine Facebook-Posts veröffentlichte. Dennoch kann sich die CDU/CSU mit 114.099 Interaktionen in der Vorwoche (KW 32) knapp auf Platz 1 behaupten.

Wer hat die meisten Fans?

Folgende Grafik zeigt die Social Media Fans aller Parteien und deren Spitzenkandidaten, wobei sämtliche relevante Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram oder Twitter erfasst wurden (Stand: 14. August). Zusammengefasst ergibt das 7,5 Millionen Social Media Fans.

Auf welchen Plattformen wird am häufigsten interagiert? 

Untenstehende Grafik soll Aufschluss darüber geben, auf welchen sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram am häufigsten auf Posts der Parteien oder Spitzenkandidaten interagiert wird. Ausschlaggebend dabei ist jedoch nicht die Anzahl der Posts, sondern die Anzahl der Interaktionen, wobei die Spitzenkandidaten und Parteien erneut gruppiert in den Grafiken dargestellt werden (Betrachtungszeitraum: KW 32).

Facebook dominiert dabei wenig überraschend bei sämtlichen Spitzenkandidaten und Parteien. Besonsers bei den Parteien CDU/CSU, SPD, Die Linke sowie AfD wurde ein Großteil der Interaktionen (jeweils über 75%) über Facebook erzielt. Beim Bündnis 90/Die Grünen setzt man dagegen auf Diversifikation der Kanäle, was sich in einer sehr ausgewogenen Verteilung der Interaktionen auf mehrere Plattformen niederschlägt.

Bundestagswahl_channels_AG

Social Media Performance im Vergleich zu Umfrageinstituten

Folgende Grafik zeigt die Performance auf den Social Media Kanälen von Parteien und Spitzenkandidaten anhand von 451.140 gemessenen Social Media Interaktionen der letzten Woche (KW 32) im Vergleich mit den Umfrageinstituten Forsa (n=2507) und Emrid (n=1886) sowie das allgemeine Suchinteresse auf Google Trends.

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