Mit den Social Media Charts werfen wir einmal im Monat einen Blick zurück auf das vorherige Monat und erstellen mithilfe aktueller Data Driven Insights ein Ranking jener Online-Medien und Beiträge, welche im betreffenden Zeitraum die meisten Interaktionen in den sozialen Netzwerken für sich verbuchen konnten.

Mithilfe jener von Storyclash zur Verfügung gestellten Daten veröffentlicht die Werbewoche (hier zum Original-Artikel) exklusiv die monatlichen Social Media Charts der Schweiz.

Schweizer Medien erzeugen 20% mehr Interaktionen

Das März-Ranking von Storyclash zeigt: Im Vergleich zum Vormonat erzeugten die Schweizer Medien 20 Prozent mehr Interaktionen. Das liegt nicht nur, aber auch an LikeMag. Das Magazin ist bekanntlich auf das Teilen von Links spezialisiert. LikeMag spielt deshalb in einer eigenen Liga. Dazu gehört auch der französische LikeMag-Ableger «Un Like pour les animaux», dessen Videos zahlreich in den Top-Posts vertreten sind.

Switzerland nicht mehr second

Blick.ch verteidigt den zweiten Platz souverän und legt nochmals über zehn Prozent zu. Hauptkonkurrent 20 Minuten kommt dem Portal aber dank einer Steigerung von knapp 60 Prozent fast schon bedrohlich nahe. Nicht nur Watson verliert, sondern mit deutlichen 34 Prozent auch SRF – der «Switzerland Second»-Bonus ist aufgebraucht. Auch Radio Energy bricht nach dem starken Februar ein und generiert über 100’000 Interaktionen weniger.
Deutlich zulegen kann hingegen Blick am Abend: Mit einem Plus von 113 Prozent verbessert sich das Gratisblatt um fünf Plätze auf Rang 7. Ebenso beachtlich: Die NZZ legt fast 10 Prozent zu und platziert sich in den Top 5. Social Media scheint die alte Dame bestens zu beherrschen.

Fremde Videos als Interaktionsbeschleuniger

Der erfolgreichste Social Post kommt im März aus der Westschweiz: 20minutes.ch zeigt, wie sich ein New Yorker Zug als Schneepflug betätigt – zum Leidwesen der wartenden Passagiere. Auf Platz zwei der grosse Bruder aus der Deutschschweiz: 20 Minuten postet ein Video, das bereits 2014 viral ging und in der Vollbild-Version sieben Millionen Views hat. Wieso man – wenn man dem Urheber schon den ganzen Traffic vorenthält – nicht wenigstens die Originalquelle angibt, bleibt Geheimnis von 20 Minuten. Auch wenn die Erklärung denkbar einfach ist: Man tut’s, weil man’s kann. Facebook interessiert sich bekanntlich nicht für solche Verstösse, solange der Traffic nicht zu Google umgeleitet wird und keine nackten Brüste im Video zu sehen sind. Und Facebook fördert die Übernahme von Videos zusätzlich, indem der zickige Visibiltäts-Algorithmus Links auf den Content von Drittparteien abstraft.

Watson beweist mit 22 zusammengesammelten Cartoons, wie sich unsere Gesellschaft verändert hat – und landet auf Platz 3. Blick am Abend fliegt mit einem Artikel über die Fluggesellschaft Turkish Airlines, die gratis Lebensmittel nach Somalia transportiert, auf Platz 5. Mit dem zweisprachig verfassten Brief an die in der Schweiz lebende türkische Bevölkerung schafft es im März wenigstens eine waschechte Eigenproduktion, viral verbreitet zu werden: Platz 7. (hae)

Anmerkung: Manche Beiträge sind bereits älter als der betreffende Monat, erzielen aber dennoch genügend Interaktionen im entsprechenden Zeitraum, um im Ranking gelistet zu werden.

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Über Storyclash

Storyclash ist ein Social Media Monitoring-Tool für Online-Medien, Agenturen und Marken, welches in Echtzeit die Verbreitung von Inhalten in sozialen Netzwerken anzeigt. Dabei wird erfasst, wie häufig sowohl die eigenen Beiträge – als auch jene von beliebig vielen Mitbewerbern – geteilt, geliked und kommentiert werden. Zusätzlich erkennt Storyclash innerhalb von Minuten virale Beiträge auf der ganzen Welt und ermöglicht dadurch eine schnelle Reaktion auf Trends. So kann ein Maximum an Reichweite und Relevanz in den sozialen Netzwerken erzielt werden.

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