Mit den Social Media Rankings werfen wir einmal im Monat einen Blick zurück auf den vorherigen Monat und erstellen mithilfe von aktuellen Data Driven Insights ein Ranking jener Online-Medien und Beiträge, welche im betreffenden Zeitraum die meisten Interaktionen in den sozialen Netzwerken für sich verbuchen konnten. Als Interaktionen werden dabei alle Reaktionen auf Online-Inhalte wie Kommentare, Shares, Likes und andere Emoticons zusammengefasst.

Mithilfe jener von Storyclash zur Verfügung gestellten Daten veröffentlicht Werbewoche.ch das monatliche Social Media Ranking der Schweiz. Der Originalartikel der Werbewoche ist hier nachzulesen.

SRF, Izzy und NZZ legen im Februar weiter zu

11,4 Prozent an Interaktionen haben die Schweizer Medien im Februar in den Sozialen Medien eingebüsst. Das liegt nicht nur daran, dass der Februar nur 28 Tage hatte, sondern unter anderem auch daran, dass «Interaktions-Schwergewichte» wie Swissmeme oder 20 Minuten je um die 15 Prozent verloren.

Wie bereits in den vergangenen Monaten zulegen konnte hingegen SRF: Plus 27,5 Prozent bedeutet Platz 4. SRF ist zusammen mit Blick.ch in den Top 6 das einzige Medium, das im Februar besser performte als im Vormonat. Dass dies direkt mit der No-Billag-Initiative zu tun hatte, scheint eher unwahrscheinlich. Denn der Grund für das Erstarken am Leutschenbach ist Instagram: 140’000 Interaktionen mehr als im Januar erzielte SRF auf diesem Netzwerk – beachtliche 380’000 sind es total.

Seit der Lancierung hat auch das Ringier-Jugendmedium Izzy in jedem Monat zulegen können. Daran ändert sich auch im Februar nichts – die Interaktions-Steigerung um 22 Prozent bedeutet neu Platz 7. Gut möglich, dass der Aufstieg auch im März anhält, denn Platz 6, Swissfeed, liegt mit nur ca. 5000 Interaktionen mehr in Griffnähe.

Auch die NZZ interagiert im Februar erfolgreich und macht vier Plätze gut. Fast ohne Instagram, dafür mit starkem Fokus auf Facebook und Twitter. Der NZZ gelingt denn auch das Artikel-Posting des Monats: «Grosse Koalition: Die deutsche Lust am Niedergang», ein Gastkommentar des deutschen Politologen Wolfgang Bok, sorgte in den Sozialen Medien für viel Feedback und erzielte alleine auf Facebook 45’000 Interaktionen.

Westschweiz liest weiterhin gerne Artikel über Facebook

In den restlichen Top Posts (Artikel) bestätigt sich weiterhin eine Tendenz, die sich schon in den letzten zwei Monaten bemerkbar machte: Für die Westschweizer scheint Facebook weiterhin ein relevantes Informationsportal zu sein – vier Artikel der Top 5 stammen von 20minutes.ch. Und einmal mehr erweisen sich Islam und Tierleid als verlässliche Garanten für Soziale Interaktion.

Die Top Posts Bilder werden weiterhin nach Belieben von Swissmeme dominiert: Auch im Februar schafft es kein anderer Akteur in die Top 20. Hinter dem Portal steht Zeki Bulgurcu, der seit August als Social Media Manager von 3+ amtet. Mit den monatlihcen 3,5 Millionen (!) Interaktionen auf Instagram ist und bleibt Swissmeme die unangefochtene Nummer Eins des Schweizer Storyclash-Rankings.

Anders bei den Video-Posts: Da belegen im Februar Energy, FMtoday und Izzy die ersten drei Plätze.

Das österreichische Start-up Storyclash erfasst die soziale Interaktion mit Medieninhalten. Jeden Monat zeigt das Social News Ranking, welche Medienanbieter wie abgeschnitten haben und welches die Beiträge mit den meisten Interaktionen waren. Die Werbewoche publiziert das Ranking in der Schweiz exklusiv. (hae)

Anmerkung: Manche Beiträge sind bereits älter als der betreffende Monat, erzielen aber dennoch genügend Interaktionen im entsprechenden Zeitraum, um im Ranking gelistet zu werden.

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Über Storyclash

Storyclash ist ein Social Media Monitoring-Tool für Online-Medien, Agenturen und Marken, welches in Echtzeit die Verbreitung von Inhalten in sozialen Netzwerken anzeigt. Dabei wird erfasst, wie häufig sowohl die eigenen Beiträge – als auch jene von beliebig vielen Mitbewerbern – geteilt, geliked und kommentiert werden. Zusätzlich erkennt Storyclash innerhalb von Minuten virale Beiträge auf der ganzen Welt und ermöglicht dadurch eine schnelle Reaktion auf Trends. So kann ein Maximum an Reichweite und Relevanz in den sozialen Netzwerken erzielt werden.

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